Kassiopeia (Cassiopeia)
Astronomisches Sternbild mit 598 Quadratgrad Fläche.
Unter den Sternbildern des Himmels nimmt Kassiopeia einen eigenen Platz ein, sowohl was seine Größe als auch was seine Herkunft betrifft.
Auf einen Blick
Cassiopeia (mythological character)
Was man über Kassiopeia weiss
| Lateinischer Name | Cassiopeia |
|---|---|
| Genitiv | Cassiopeiae |
| IAU-Kürzel | Cas |
| Fläche | 598 Quadratgrad (Rang 25 von 88) |
| Hellster Stern | Schedar (Helligkeit 2.24) |
Sterne innerhalb eines Sternbilds werden traditionell nach der Bayer-Konvention benannt: ein griechischer Buchstabe, meist nach abnehmender Helligkeit vergeben, gefolgt vom lateinischen Genitiv des Sternbildnamens. Der hellste Stern in Kassiopeia heisst deshalb oft Alpha Cassiopeiae, sofern er nicht wie Schedar einen eigenen historischen Eigennamen trägt.
Die Entstehung von Kassiopeia
Kassiopeia ist Teil des antiken Grundbestands am Himmel, der schon vor rund zweitausend Jahren beschrieben wurde und seither Teil der astronomischen Überlieferung ist.
Mit etwa 598 Quadratgrad zählt Kassiopeia zu den größeren Sternbildern, Platz 25 im Größenvergleich.
Kassiopeia am Nachthimmel finden
Kassiopeia gehört zum Nordhimmel und lässt sich von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus gut sehen, bevorzugt im ganzjährig (zirkumpolar).
Praktische Beobachtung
Wer regelmäßig den Sternenhimmel beobachtet, entwickelt mit der Zeit ein Gefühl dafür, wo Kassiopeia relativ zu bekannten Formen wie dem Grossen Wagen oder dem Oriongürtel steht.
Beobachtungs-Tipp
Prüfe vor der Beobachtung Mondphase und Wetter, ein heller Vollmond überstrahlt schwächere Sternbilder.
Kurz erklärt
Woher stammt der Name von Kassiopeia?
Die Herkunft ist dokumentiert: ancient (Ptolemy). Die deutsche Bezeichnung leitet sich aus der lateinischen Tradition der Sternbildbenennung ab.
Zählt Kassiopeia zu den zirkumpolaren Sternbildern?
Ja, Kassiopeia gehört von mitteleuropäischen Breiten aus zu den zirkumpolaren Sternbildern und ist das ganze Jahr über sichtbar, da es nie unter den Horizont sinkt.
Braucht man ein Teleskop, um Kassiopeia zu sehen?
Das hängt vom hellsten Stern ab: Bei einer Helligkeit um 2.24 ist das Sternbild in dunklen, klaren Nächten meist mit blossem Auge erkennbar, ein Fernglas erleichtert das Auffinden zusätzlich.
Ist Kassiopeia von Deutschland aus sichtbar?
Ja, Kassiopeia gehört zum Nordhimmel und lässt sich von Mitteleuropa aus unter guten Bedingungen beobachten, am besten im ganzjährig (zirkumpolar).
Wann wurde Kassiopeia offiziell festgelegt?
Die heutigen Grenzen aller 88 Sternbilder legte die Internationale Astronomische Union 1922 fest, auch wenn viele Sternbilder, darunter Kassiopeia, schon deutlich älter sind.
Welcher ist der hellste Stern in Kassiopeia?
Der hellste Stern in diesem Sternbild ist Schedar. Er dient meist als erster Orientierungspunkt beim Auffinden.
Fakten zu Größe, Herkunft und hellstem Stern sind astronomisch dokumentiert. Die Angaben zur besten Beobachtungszeit gelten als grober Richtwert für den deutschsprachigen Raum.
Weiter am Himmel
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