Pegasus (Pegasus)
Astronomisches Sternbild mit 1.121 Quadratgrad Fläche.
Sterngucker begegnen Pegasus je nach Jahreszeit und Standort unterschiedlich gut. Die folgenden Fakten stammen aus der offiziellen astronomischen Klassifikation.
Kurzporträt
Pegasus (mythological winged horse)
Was man über Pegasus weiss
| Lateinischer Name | Pegasus |
|---|---|
| Genitiv | Pegasi |
| IAU-Kürzel | Peg |
| Fläche | 1.121 Quadratgrad (Rang 7 von 88) |
| Hellster Stern | Enif (Helligkeit 2.40) |
Die systematische Sternbezeichnung in Pegasus nutzt den Genitiv Pegasi in Kombination mit einem griechischen Buchstaben nach Helligkeit. Der Stern Enif bildet dabei häufig die Ausnahme, weil sein Eigenname älter ist als das moderne Bayer-System aus dem 17. Jahrhundert.
Die Entstehung von Pegasus
Die Überlieferung von Pegasus reicht bis in die Antike zurück. Ptolemäus nahm es bereits in sein Sternenverzeichnis auf, lange bevor es offizielle Grenzen gab.
Pegasus zählt mit etwa 1.121 Quadratgrad Fläche zu den ausgedehntesten Himmelsregionen überhaupt, Platz 7 im Größenranking der 88 Sternbilder.
Pegasus am Nachthimmel finden
Wer in Mitteleuropa nach Pegasus sucht, hat gute Chancen: am günstigsten im Herbst.
Praktische Beobachtung
Am einfachsten findet man Pegasus, indem man zuerst ein bekanntes, helleres Nachbarsternbild aufsucht und sich von dort schrittweise weiterarbeitet.
Kleiner Hinweis
Notiere dir, was du gesehen hast. So baust du mit der Zeit ein eigenes Gefühl für den Sternenhimmel auf.
Kurz erklärt
Wie unterscheidet sich das astronomische Sternbild von einem gleichnamigen Tierkreiszeichen?
Die 88 astronomischen Sternbilder haben feste, von der IAU festgelegte Grenzen. Die zwölf astrologischen Tierkreiszeichen sind dagegen gleich grosse, gedachte Abschnitte von 30 Grad und haben sich durch die Präzession der Erdachse von den tatsächlichen Sternbildern verschoben.
Wie gross ist Pegasus im Vergleich zu anderen Sternbildern?
Mit rund 1.121 Quadratgrad belegt Pegasus Rang 7 von 88 Sternbildern in der Größenordnung.
Gibt es zu Pegasus einen Mythos?
Viele Sternbilder tragen eine Überlieferung aus der griechisch-römischen Mythologie oder wurden nach Objekten und Tieren benannt. Details dazu liefert der Abschnitt zur Herkunft oben.
Woher stammt der Name von Pegasus?
Die Herkunft ist dokumentiert: ancient (Ptolemy). Die deutsche Bezeichnung leitet sich aus der lateinischen Tradition der Sternbildbenennung ab.
Zählt Pegasus zu den zirkumpolaren Sternbildern?
Nein, Pegasus ist nicht zirkumpolar und daher nur zu bestimmten Jahreszeiten am Nachthimmel zu sehen.
Braucht man ein Teleskop, um Pegasus zu sehen?
Das hängt vom hellsten Stern ab: Bei einer Helligkeit um 2.40 ist das Sternbild in dunklen, klaren Nächten meist mit blossem Auge erkennbar, ein Fernglas erleichtert das Auffinden zusätzlich.
Diese Angaben beruhen auf der offiziellen astronomischen Einteilung. Wetter, Lichtverschmutzung und genaue geografische Breite beeinflussen die tatsächliche Sichtbarkeit zusätzlich.
Weiter am Himmel
Astronomie trifft Astrologie
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