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Sternbild.net

Pfeil (Sagitta)

Astronomisches Sternbild mit 80 Quadratgrad Fläche.

80Quadratgrad
#86Größenrang von 88
3.47Helligkeit hellster Stern
NordHemisphäre

Wer sich mit dem Sternenhimmel beschäftigt, stößt früher oder später auf Pfeil. Dieses Sternbild verbindet astronomische Fakten mit einer eigenen Entstehungsgeschichte.

Kurzporträt

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Pfeil in Zahlen

Lateinischer NameSagitta
GenitivSagittae
IAU-KürzelSge
Fläche80 Quadratgrad (Rang 86 von 88)
Hellster SternTelum (Helligkeit 3.47)

Astronomen nutzen für Sterne in Pfeil die Bayer-Nomenklatur mit dem Genitiv Sagittae. Ausnahmen bilden besonders helle oder kulturhistorisch bedeutsame Sterne wie Telum, die einen eigenen Namen aus arabischer, griechischer oder lateinischer Überlieferung tragen.

Herkunft und Geschichte

Als eines der 48 antiken Sternbilder des Ptolemäus gehört Pfeil zu den ältesten dokumentierten Himmelsfiguren überhaupt.

Die Fläche von Pfeil beträgt lediglich rund 80 Quadratgrad, was es auf Rang 86 der 88 Sternbilder setzt.

Wann und wo man Pfeil sieht

Pfeil zeigt sich am Nordhimmel und ist von hiesigen Breiten aus regelmäßig zu sehen, am besten im Sommer.

Der Weg zum Sternbild

Eine drehbare Sternkarte, auf Datum und Uhrzeit eingestellt, zeigt zuverlässig, wo Pfeil am Abendhimmel steht und welche Nachbarsternbilder als Orientierung dienen.

Beobachtungs-Tipp

Prüfe vor der Beobachtung Mondphase und Wetter, ein heller Vollmond überstrahlt schwächere Sternbilder.

Kurz erklärt

Woher stammt der Name von Pfeil?

Die Herkunft ist dokumentiert: ancient (Ptolemy). Die deutsche Bezeichnung leitet sich aus der lateinischen Tradition der Sternbildbenennung ab.

Zählt Pfeil zu den zirkumpolaren Sternbildern?

Nein, Pfeil ist nicht zirkumpolar und daher nur zu bestimmten Jahreszeiten am Nachthimmel zu sehen.

Braucht man ein Teleskop, um Pfeil zu sehen?

Das hängt vom hellsten Stern ab: Bei einer Helligkeit um 3.47 ist das Sternbild in dunklen, klaren Nächten meist mit blossem Auge erkennbar, ein Fernglas erleichtert das Auffinden zusätzlich.

Ist Pfeil von Deutschland aus sichtbar?

Ja, Pfeil gehört zum Nordhimmel und lässt sich von Mitteleuropa aus unter guten Bedingungen beobachten, am besten im Sommer.

Wann wurde Pfeil offiziell festgelegt?

Die heutigen Grenzen aller 88 Sternbilder legte die Internationale Astronomische Union 1922 fest, auch wenn viele Sternbilder, darunter Pfeil, schon deutlich älter sind.

Welcher ist der hellste Stern in Pfeil?

Der hellste Stern in diesem Sternbild ist Telum. Er dient meist als erster Orientierungspunkt beim Auffinden.

Fakten zu Größe, Herkunft und hellstem Stern sind astronomisch dokumentiert. Die Angaben zur besten Beobachtungszeit gelten als grober Richtwert für den deutschsprachigen Raum.

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