Wassermann laesst sich unter den richtigen Bedingungen am Nachthimmel finden. Dieser Beitrag zeigt, wo, wann und was das Sternbild besonders macht.
Kurzportraet
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Astronomische Fakten zu Wassermann
| Lateinischer Name | Aquarius |
|---|---|
| Genitiv | Aquarii |
| IAU-Kürzel | Aqr |
| Fläche | 980 Quadratgrad (Rang 10 von 88) |
| Hellster Stern | Sadalsuud (Helligkeit 2.87) |
Astronomen nutzen fuer Sterne in Wassermann die Bayer-Nomenklatur mit dem Genitiv Aquarii. Ausnahmen bilden besonders helle oder kulturhistorisch bedeutsame Sterne wie Sadalsuud, die einen eigenen Namen aus arabischer, griechischer oder lateinischer Ueberlieferung tragen.
Herkunft und Geschichte
Wassermann ist Teil des antiken Grundbestands am Himmel, der schon vor rund zweitausend Jahren beschrieben wurde und seither Teil der astronomischen Ueberlieferung ist.
Wassermann zaehlt mit etwa 980 Quadratgrad Flaeche zu den ausgedehntesten Himmelsregionen ueberhaupt, Platz 10 im Groessenranking der 88 Sternbilder.
Wann und wo man Wassermann sieht
Die Sichtbarkeit von Wassermann haengt stark vom Standort ab, da es nahe am Himmelsäquator liegt. Von hier aus am ehesten im Herbst.
So findest du Wassermann
Wer regelmaessig den Sternenhimmel beobachtet, entwickelt mit der Zeit ein Gefuehl dafuer, wo Wassermann relativ zu bekannten Formen wie dem Grossen Wagen oder dem Oriongürtel steht.
So gelingt die Beobachtung
Ein einfaches Fernglas reicht oft schon, um deutlich mehr Sterne und Details zu erkennen als mit blossem Auge.
Fragen und Antworten
Wie unterscheidet sich das astronomische Sternbild von einem gleichnamigen Tierkreiszeichen?
Die 88 astronomischen Sternbilder haben feste, von der IAU festgelegte Grenzen. Die zwoelf astrologischen Tierkreiszeichen sind dagegen gleich grosse, gedachte Abschnitte von 30 Grad und haben sich durch die Praezession der Erdachse von den tatsaechlichen Sternbildern verschoben.
Wie gross ist Wassermann im Vergleich zu anderen Sternbildern?
Mit rund 980 Quadratgrad belegt Wassermann Rang 10 von 88 Sternbildern in der Groessenordnung.
Gibt es zu Wassermann einen Mythos?
Viele Sternbilder tragen eine Ueberlieferung aus der griechisch-roemischen Mythologie oder wurden nach Objekten und Tieren benannt. Details dazu liefert der Abschnitt zur Herkunft oben.
Woher stammt der Name von Wassermann?
Die Herkunft ist dokumentiert: ancient (Ptolemy). Die deutsche Bezeichnung leitet sich aus der lateinischen Tradition der Sternbildbenennung ab.
Zaehlt Wassermann zu den zirkumpolaren Sternbildern?
Nein, Wassermann ist nicht zirkumpolar und daher nur zu bestimmten Jahreszeiten am Nachthimmel zu sehen.
Braucht man ein Teleskop, um Wassermann zu sehen?
Das haengt vom hellsten Stern ab: Bei einer Helligkeit um 2.87 ist das Sternbild in dunklen, klaren Naechten meist mit blossem Auge erkennbar, ein Fernglas erleichtert das Auffinden zusaetzlich.
Alle astronomischen Fakten auf dieser Seite folgen der offiziellen Liste der 88 Sternbilder. Die genannten Sichtbarkeitszeiten sind Naeherungswerte fuer Mitteleuropa.
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